Warum 2x Nein zu den linken Wohn-Initiativen am 14. Juni: Interview mit Claudio Zihlmann
Die FDP sagt am 14. Juni entschieden Nein zu beiden linken Wohn-Initiativen und Ja zu den Gegenvorschlägen von Parlament und Regierungsrat.
Die «Wohnungs-Initiative» fordert eine kantonale Wohnbaugesellschaft mit einem Startkapital von einer halben Milliarde Franken. Damit würde der Staat selbst zum Bauherrn werden. Die «Wohnschutz-Initiative» fordert einen Mietendeckel, der Sanierungen und Renovationen praktisch verhindern würde.
Der Gegenvorschlag zur Wohnungs-Initiative anerkennt die Wohnungsnot im Kanton Zürich und fordert, dass der Staat die Rahmenbedingungen so verbessert, dass mehr Wohnungen gebaut und der Druck auf dem Wohnungsmarkt reduziert werden kann. Mehr dazu.
Der Gegenvorschlag zur Wohnschutz-Initiative nimmt die Sorgen rund um Leerkündigungen ernst und fordert eine bessere Unterstützung der Betroffenen. Er gilt bei baubewilligungspflichtigen Projekten mit mindestens 20 betroffenen Mietverhältnissen und verpflichtet Eigentümerinnen und Eigentümer zu frühzeitiger Information und Unterstützung. Gleichzeitig verzichtet er bewusst auf pauschale Markteingriffe, damit keine Blockade von Sanierungen und Renovationen entsteht. Mehr dazu.
Wir dürfen nicht vergessen: Mehr Wohnraum entsteht nur, wenn auch weiterhin investiert, erneuert und verdichtet werden kann.
Zur Kampagnenseite: https://wohn-initiativen-nein.ch/